Schulwerk

Bischof-Ulrich-Grundschule startet Schulbetrieb

14.09.2021

Augsburg (pba). Die Bischof-Ulrich-Grundschule des Schulwerks der Diözese Augsburg ist an diesem Dienstag, 14. September, mit zwei ersten Klassen in den Schulbetrieb gestartet. In einem Festgottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner wurde zuvor die Eröffnung der Schule in der Augsburger Sommestraße gefeiert.

Nicht nur für die Kinder sei heute ein aufregender Tag – auch für ihn sei die Eröffnung einer Schule ein ganz besonderes Ereignis, sagte der Weihbischof in seiner an die Kinder der beiden ersten Klassen gerichteten Predigt. Die Bischof-Ulrich-Grundschule wolle zusätzlich zum normalen Lehrbetrieb ein großes Plus anbieten: Zunächst sei da das „Plus“ des Marchtaler Plans, der der Schule als Lehrkonzept diene, aber auch und vor allem das „Plus“ des Kreuzes, das als Symbol des christlichen Glaubens für das Lehren und Lernen in der katholischen Grundschule stehe.

Weihbischof Florian Wörner feierte die Schuleröffnung mit einem Wortgottesdienst.

Weihbischof Florian Wörner feierte die Schuleröffnung mit einem Wortgottesdienst.

Der heilige Ulrich biete sich hierbei besonders als Namensgeber an: In der Form des berühmten Ulrichskreuzes seien das christliche Kreuz und das „Plus“ der neugegründeten Grundschule vereint. Der Bischof und Bistumspatron werde traditionell mit einem Fisch dargestellt. Dies verweise nicht nur auf das Fischwunder der Heiligenlegende, sondern auch auf den Fisch als bereits auf die Antike zurückgehendes Symbol für den christlichen Glauben. Daran anknüpfend schenke die Schule allen Kindern eine Halskette mit dem Fischsymbol daran, erklärte der Weihbischof und wünschte abschließend den Schülerinnen und Schülern alles Gute: „Ich wünsche euch, dass ihr hier viel lernen und Gott immer mehr kennenlernen könnt!“

Pater Christoph Lentz spendet einem Buben den Einzelsegen.

Pater Christoph Lentz spendet einem Buben den Einzelsegen.

Am Ende des Wortgottesdienstes, der in einem Festzelt bei der Schule gefeiert und musikalisch durch Schüler/-innen des Maria-Ward-Gymnasiums Augsburg begleitet wurde, spendeten Weihbischof Florian und der Regens des Pastoraltheologischen Instituts in Friedberg, P. Christoph Lentz SAC, den Kindern den Einzelsegen.

Schulleiterin Miriam Pientschik bedankte sich in ihrem Grußwort beim Schulwerk als engagierten Träger und dem Bischöflichen Ordinariat für die Unterstützung und Ermöglichung dieser Schulneugründung. Auch betonte sie die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der benachbarten Bischof-Ulrich-Realschule, die bereits im Vorjahr ihre Eröffnung feiern konnte. Am Ende des Festgottesdienstes wurden die Kinder schließlich in ihre Klassenräume geführt, wo sie ihren ersten Schulunterricht beginnen konnten.

Schulleiterin Miriam Pientschik.

Schulleiterin Miriam Pientschik.

Die Bischof-Ulrich-Grundschule teilt sich das Gebäude mit der gleichnamigen Realschule und liegt im Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Die zweizügige Schule startet heuer mit zwei ersten Klassen, die unter dem GanzTakt+-Modell eine Sonderform des offenen Ganztags einsetzen. Die Schule wird über die nächsten Jahre sukzessive ausgebaut werden.

Das Schulwerk der Diözese Augsburg wurde 1975 errichtet und ist der größte private Schulträger in Bayern. Es betreibt 45 Schulen im Bistumsgebiet, die von insgesamt rund 19.000 Schülerinnen und Schülern besucht werden.