800 Besucher bei den Ettringer Kulturtagen 2009

Prälat Meier: „’aktion hoffnung’ gibt der Kulturarbeit eine Zielrichtung“

09.02.2010

Augsburg/ Ettringen (IBA). Gregor Uhl, Geschäftsführer der „aktion hoffnung“, ist zufrieden mit der Resonanz auf die diesjährigen Ettringer Kulturtage vom 2. bis 11. Oktober 2009, die Ehrenamtliche aus der Gemeinde Ettringen und der „aktion hoffnung“ organisiert haben: „Wir konnten mit dem abwechslungsreichen Programm aus Klassischer Musik, Jazz, Akrobatik, Slapstick, A-Capella und Kabarett ein breites Publikum begeistern“, zog der Geschäftsführer der katholischen Hilfsorganisation Bilanz. Mit rund 800 Besuchern waren die fünf Kulturveranstaltungen beinahe ausgebucht. Absolute Höhepunkte bei den diesjährigen Kulturtagen am Sitz der „aktion hoffnung“ auf Gut Ost-Ettringen waren das festliche Eröffnungskonzert der Gruppe »Juno« mit Musik von Barock bis Klezmer und das »WallStreetTheatre« mit Slapstick, Comedy und Akrobatik.
Mit dem Erlös von rund 5000 Euro der Ettringer Kulturtage 2009 wird die Arbeit der Augsburger Franziskanerinnen von Maria Stern unterstützt. Sie arbeiten im Bundesstaat Para, dem Ärmsten in Brasilien und helfen dort der lokalen Bevölkerung im Kampf gegen die Ausbeutung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch den Internationalen Konzern Alcoa.

Weltkirchenreferent der Diözese Augsburg und Aufsichtsratsmitglied der „aktion hoffnung“ ,Prälat Dr. Bertram Meier, beschrieb die Kulturtage: „Im Eine-Welt-Saal in Ettringen gibt die „aktion hoffnung“ der Kulturarbeit eine Zielrichtung. Sie erschöpft sich nicht in der Unterhaltung oder genügt sich selbst, sondern verbindet Musik und Ästhetik mit dem Anliegen des Teilens und Helfens. Dieses gemeinsame Anliegen bringt Künstler, Sponsoren, ehrenamtliche Helfer und Gäste zusammen.“