Nachruf

Ruhestandspfarrer Fredi Kiefer verstorben

07.05.2021

Der Ruhestandspfarrer und Missionar Fredi Kiefer ist diese Woche im Alter von 81 Jahren in Kamerun verstorben. Er wurde am 23. Februar 1940 in Genthin geboren und am 17. Juli 1966 zum Priester geweiht.

Fredi Kiefer wuchs im saarländischen Schaffhausen auf und war zunächst für das Bistum Trier als Geistlicher tätig. 1979 wurde er zum Benefiziumsvikar in Murnau ernannt und im Folgejahr in das Bistum Augsburg inkardiniert. 1980 erhielt er von Bischof Stimpfle die Freistellung für den Missionsdienst in Kamerun, wo er fast vierzehn Jahre lang in der dortigen Hauptstadt Yaoundé tätig war. Nach einer kurzen Tätigkeit als Aushilfspriester in Lauingen kehrte er 1995 erneut nach Kamerun zurück und übernahm dort eine Missionspfarrei, die er bis 2009 leitete.

In seiner langen Zeit als Missionar in Kamerun war Pfarrer Kiefer für zahlreiche Bauprojekte verantwortlich. So entstanden unter seiner Leitung mehrere Kirchen, Schulen, Kindergärten, Brunnen, Brücken und sogar eine Maniokfabrik.

Nach seiner Emeritierung als aktiver Pfarrer war er als Priesterseelsorger in der Diözese Éséka tätig. Er war zuletzt in Sangmélima in Südkamerun wohnhaft, wo er auch verstarb.

Am Samstag, 22. Mai wird in der Pfarrei Schaffhausen ein Requiem für den Verstorbenen gefeiert.

Der Herr vergelte ihm seine treuen Dienste. Wir bitten um das Gebet für den Verstorbenen.