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Wichtiges

Aktuelles - Seite 27

Pastorale Neuordnung - Diözesanrat im Dialog

02.03.2012 Die Ausführungen von Bischof Dr. Konrad Zdarsa in seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit 2012 haben in den Fragen der Raumplanung und der pastoralen Neuordnung Wichtiges zur Klärung beigetragen. Der Geschäftsführende Vorstand des Diözesanrates hat bei seiner gestrigen Sitzung die Einladung des Bischofs zum Dialog begrüßt, um „Vertrautes und Gewohntes mutig zu überdenken, die Kräfte zu bündeln, Strukturen zu vereinfachen und neue Wege zu beschreiten.“ Der Diözesanrat bietet ihm dazu seine Mitarbeit an.
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Die pastorale Neuordnung gestalten

08.02.2012 Als vorrangiges Ziel sieht es der Diözesanrat an, bei der Ausgestaltung der Eckpunkte mitzuwirken, an denen sich die pastorale Neuordnung im Bistum Augsburg orientiert. Nach der Vorstandssitzung am vergangenen Montag hat Diözesanratsvorsitzender Helmut Mangold in einem Schreiben an Bischof Dr. Zdarsa die Bereitschaft des Diözesanrates zum Ausdruck gebracht, bei der Konkretisierung der Eckpunkte der pastoralen Zukunft der Diözese intensiv mitzuarbeiten. Er hat an die gemeinsame Verantwortung aller Christen erinnert, denn die anstehende Neuordnung sehen viele Gläubige mit Sorge, „weil Ihnen die Kirche am Ort und die damit gegebene Gemeinschaft wichtig und wertvoll sind.“
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Pastorale Raumplanung 2025

Bischof legt Neuordnung fest

03.02.2012 In dieser Woche sind die Richtlinien zur künftigen Gestaltung der Pfarreien und Seelsorgeeinheiten bekannt gemacht worden, die Bischof Dr. Konrad Zdarsa in Abstimmung mit der Konferenz der Hauptabteilungsleiter der Diözese verfügt hat. Es handelt sich um gravierende Veränderungen. Fusionen und die Herausbildung einer Zentralpfarrei in jeder Seelsorgseinheit sind als Ziele formuliert. Auch soll es nur noch ein gemeinsames Gremium in jeder Seelsorgeeinheit geben, den Pastoralrat.
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Herausforderungen aus christlich-sozialethischer Sicht

Vom Ende der Arbeit und ihrer Zukunft

07.12.2011 Die Erwerbsarbeit befindet sich in einer Krise. Befristete und geringfügige Arbeitsverhältnisse oder gar Leiharbeit prägen zunehmend die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Die abhängige Beschäftigung ist im Umbruch begriffen, an ihr hängt jedoch eine Vielzahl von wesentlichen Faktoren. So gibt sie den Beschäftigten Identität, sichert den Betroffenen ein hinreichendes Auskommen und stellt die Finanzierungsbasis der Sozialversicherungssysteme dar. Gute Arbeit, die neben einem Existenz sichernden Lohn auch Mitbestimmung, soziale Absicherung und eine förderliche Arbeitsatmosphäre umfasst, nimmt ab.
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Erklärung zur Verleihung des Preises Augsburger Friedensfest 2011 an S.H. Papst Shenouda III., Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche

26.10.2011 Mit der Verleihung des Augsburger Friedenspreises an das Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Papst Shenouda III., hat Augsburg eine sehr gute Wahl getroffen. Gerade in einer Zeit, in der die koptischen Christen in Ägypten im Zusammenhang mit den nordafrikanischen Befreiungsbewegungen und unter dem ägyptischen Übergangsrat verstärkt unter Druck geraten und verfolgt werden, ist dies ein Zeichen der Verbundenheit. Ein solches Zeichen der Solidarität trägt sicherlich zur Stärkung der Kopten bei, die vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt sind.
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Diözesanrat setzt sich für „Gute Arbeit“ ein

19.10.2011 Die Herbst-Vollversammlung am 28. und 29. Okotber 2011 befasst sich thematisch mit den Umbrüchen in der Arbeitswelt als Herausforderung für die christliche Sozialethik. Damit erinnert der Diözesanrat auch an die Aktualität der Enzyklika „Rerum novarum“, die Papst Leo XIII. im Jahr 1891 veröffentlicht hat.
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SPD verirrt sich im Fortschrittsglauben

13.01.2011 Fortschritt scheint für die SPD darin zu bestehen, die Grundlage unserer Gesellschaft, die klassische Familie, zu demontieren. In ihrem Entwurf für ein Fortschrittsprogramm, das sie bei ihrer Vorstandsklausur in Potsdam einstimmig verabschiedet hat, gibt sie der „klassischen Ein-Personen-Versorger-Ehe“ durch Abschaffung des Ehegattensplittings wirtschaftlich den Todesstoß.
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Orientalische Christen in Not

30.10.2010 Im Irak sind seit 2003 durch Anschläge fast 2.000 Christen getötet worden. Unter dem Regime von Saddam Hussein waren die Christen relativ sicher und gehörten teilweise der Elite des Systems an, nun werden sie für den Niedergang des Landes verantwortlich gemacht, verfolgt und getötet. Viele der schätzungsweise 1,2 Millionen Christen haben sich unter diesen unerträglichen Umständen zur Flucht entschlossen.
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Diözesanrat entschieden gegen Präimplantationsdiagnostik

14.10.2010 Mit großer Sorge hat der Diözesanrat der Katholiken in der Diözese Augsburg Berichte zur Kenntnis genommen, dass es in der FDP Pläne gibt, die Präimplantationsdiagnostik (PID), die bisher in Deutschland verboten ist, freizugeben. Die Überlegungen gehen offenbar so weit, ganz auf die Festlegung von Bedingungen zu verzichten, wann PID angewandt werden darf. Ebenso ist bekannt geworden, dass es auch in der CDU Stimmen gibt, die nicht mehr zum Verbot der PID stehen, sondern die PID in festgelegten Grenzen erlauben wollen.
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SEHEN - URTEILEN - HANDELN Erklärung zur wachsenden Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse, erarbeitet vom Sachausschuss "Arbeitswelt, Wirtschaft, Soziales und Umwelt"

"Fair statt prekär"

28.07.2010 Mit großer Sorge betrachtet der Diözesanrat die Entwicklungen in der Arbeitswelt von heute. Um den Firmen weitgehende Flexibilität zu ermöglichen, werden die Beschäftigten immer häufiger in unsichere, prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt.
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Erklärung zum Stellenwert des konfessionellen Religionsunterrichts, des Ethikunterrichts und der Schulpastoral

19.07.2010 Konfessioneller Religionsunterricht
Religionsunterricht in der Schule ist legitimiert durch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, das ihn als „ordentliches Lehrfach“ (GG Art. 7 Abs.3) im Schulwesen vorsieht. Als solches partizipiert der Religionsunterricht am Bildungsauftrag der Schule. Das Schul- und Bildungswesen ist im Wesentlichen durch die jeweiligen Landesverfassungen mit ihren Schulzielbestimmungen geregelt — hier also durch die Verfassung des Freistaates Bayern. Sie bestimmt als oberste Bildungsziele „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“ (Art. 131 Abs. 2).
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