Edith-Stein-Gesellschaft tagt in Augsburg
Die „Ökumene“ sowie das theologische Nachdenken über den Begriff der Gnade war Thema der Jahrestagung der „Edith-Stein-Gesellschaft“, die jüngst im Haus Sankt Ulrich in Augsburg stattgefunden hat. Auch Bischof Bertram war bei der Zusammenkunft dabei, berichtete über seine familiären Erfahrungen mit der Ökumene und stellte zentrale Dialogprozesse der römisch-katholischen Kirche mit der protestantischen und orthodoxen Welt vor.
Das Anliegen der Begegnung und des Dialogs habe das Leben und Denken Edith Steins zeitlebens durchtränkt, betonte Bischof Bertram in Bezug auf das gewählte Thema der Jahrestagung und stellte die Heilige als Brückenbauerin vor, die zu einem einander näher kommen ermutige.
Ausgehend von ökumenischen Impulsen Papst Franziskus‘ sowie Papst Leo XIV., richtete er seinen Blick auf Dialogprozesse, die die römisch-katholische Kirche mit der orthodoxen und der protestantischen Welt führt. Er wies dabei sowohl auf fruchtbare Dialoge als auch bleibende Herausforderungen hin.
Neben Bischof Bertram sprachen zwei weitere Referenten über Überlegungen von Edith Stein zu Freiheit und Gnade und der neuen Sehnsucht nach Gott sowie die Bedeutung der Gnade in der Tradition Martin Luthers.
Die Tagung wurde umrahmt von einer feierlichen Vesper mit Bischof Bertram sowie einem Gottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner in der Basilika St. Ulrich und Afra.