Elisabethpreis der Caritas für Angela Merkel
Augsburg (pca). Von der Friedensstadt Augsburg geht in diesem Herbst ein starkes Signal aus: Für ihre Haltung und ihren Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt erhält Bundeskanzlerin a. D. Dr. Angela Merkel den Elisabeth-Preis des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg. „Gerade jetzt braucht unser Land Menschen, die für Menschlichkeit und Miteinander stehen“, erklärt Diakon Markus Müller, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg. „Mit der Ehrung würdigt die Caritas die herausragenden Verdienste von Angela Merkel und ihr Wirken für Solidarität, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander.
Im Rahmen eines Festakts am 25. September 2026 wird die Bundeskanzlerin a. D. die Auszeichnung persönlich entgegennehmen, bei der Verleihung sind der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier und Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa anwesend. Die Laudatio hält die Schriftstellerin und Kabarettistin Sarah Bosetti.
Die Preisverleihung hat Symbolkraft. Als Friedensstadt steht Augsburg für Dialog, Verständigung und das friedliche Zusammenleben. Die Hl. Elisabeth von THüringen gilt als Schutzheilige der Caritas und steht für Einsatz für Menschen in Not und das solidarische Miteinander. Der Caritasverband freut sich gemeinsam mit der Stadt Augsburg besonders darüber, dass mit dieser Veranstaltung der Goldene Saal nach zweijähriger Renovierungspause wiedereröffnet wird. Erwartet werden hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Ehrenamt.
Die Veranstaltung eröffnet die „Caritas-Aktionstage“ rund um den Caritas-Sonntag 2026. In diesem Jahr ist die Diözese Augsburg Gastgeber dieser Zentralveranstaltung der Caritas in Deutschland zur Eröffnung ihrer bundesweiten Herbstsammlungsaktion. Die drei „Caritas-Aktionstage“ stehen unter dem Jahresmotto „Zusammen geht was! Caritas verbindet Generationen.“ Nach dem Festakt im Augsburger Goldenen Saal setzt sich das Programm über den Caritas-Familientag am Samstag auf dem Moritzplatz, dem Ökumenischen Abendgebet in St. Anna bis zum großen Festgottesdienst am Sonntag mit Bischof Dr. Bertram Meier im Dom fort.