Menü
Wichtiges
Diakonentag

Ganz im Zeichen des Franziskusjubiläums

27.04.2026

Mehrere Dutzend Ständige Diakone und ihre Ehefrauen haben sich an diesem Samstag (25. April) zum jährlichen Diakonentag im Exerzitienhaus Leitershofen getroffen. Während der Vormittag ganz im Zeichen des Franziskusjubiläums und der Spiritualität des Heiligen aus Assisi stand, ging es im zweiten Teil des Tages um Begegnung, Austausch und Information.

Der Vormittag stand im Zeichen des Franziskusjubiläums. Sr. Martha Lang OSF vom Crescentiakloster Kaufbeuren lud daher zu franziskanischen Impulsen anlässlich des 800. Todestages von Franz von Assisi ein. Sie machte deutlich, dass es darum geht, den Spuren Jesu zu folgen: Franziskus habe Impulse hinterlassen, wie dies geschehen könne, doch jede und jeder müsse für sich schauen, wie seine persönliche Nachfolge möglich ist und geschehen kann. Anhand verschiedener Lebensstationen des Heiligen zeigte die Referentin auf, wie Franziskus durch sein Verhalten und Tun zum Vorbild werden könne: Sein Einsatz zur Erneuerung der Kirche, das Leben im Einklang mit der Schöpfung, seine Friedensinitiative in der Begegnung mit dem muslimischen Sultan bis hin zum Empfang der Wundmale. Die lebenslange Betrachtung des Gekreuzigten hätten sich in seinem Leben am Ende körperlich in den Wundmalen gezeigt. Franziskus habe wahrgenommen, gelobt, gedankt und vertraut (Sonnengesang) bis zur Begegnung mit dem Bruder Tod.

Die Diakone und Ehefrauen waren dann eingeladen, in der Einzelbesinnung nachzuspüren, welchen „Fußabdruck“ von Franziskus jede und jeder einzelne aufgreifen will, um Jesus Christus besser nachfolgen zu können. Sr. Martha stellte verschiedene Elemente der franziskanischen Spiritualität vor, wobei sie näher auf das letzte Element einging: Einander Barmherzigkeit zu erweisen. Das beinhalte Wandlungskraft und lade dazu ein, auch mit sich selber barmherzig umzugehen. „Ich darf meine Lasten in das Erbarmen Gottes werfen“, betonte Sr. Martha. Diözesansprecher Martin Linder, der zusammen mit seinem Stellvertreter Stefan Siegel und Arbeitsstellenleiter Gerhard Rummel diesen Tag vorbereiteten und moderiert hatten, dankten ihr für diese geistlich ansprechenden Worte.

Nach dem Mittagessen war Zeit zur Begegnung, ein wichtiges Element des Diakonentags. Während sich die Ehefrauen zum Austausch trafen, stellte sich der neue Leiter der Personalabteilung, zu der auch die Diakone gehören, Pastoralreferent Danny Kasche vor. Im Gespräch wurden dann verschiedene dienstrechtliche Fragen und Belange angesprochen. Am Ende des Tages feierten die Teilnehmenden zusammen mit Domvikar Andreas Miesen, Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat, eine feierliche Ostervesper in der Hauskapelle.