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Wichtiges
Besuch im Bischofshaus

Synodalität als Haltung

18.09.2026

Der Kurienkardinal Mario Grech hat an diesem Freitag Bischof Dr. Bertram Meier im Augsburger Bischofshaus besucht. Grech ist seit 2020 Generalsekretär der Bischofssynode und gilt seit Jahren als vermittelnde Stimme zwischen den synodalen Prozessen in den verschiedenen Ländern.

Synodalität, so hatte Grech noch am Freitagvormittag beim Renovabis-Kongress in Freising gesagt, „ist für mich das Gegengift zur Polarisierung.“ Das Konzept lade dazu ein, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und in einer Haltung des Zuhörens sowie des Dialogs nach einem besseren gegenseitigen Verständnis und getragenen Lösungen zu suchen.

Bischof Bertram berichtete dem Kardinal über die synodalen Bemühungen im Bistum Augsburg, die schon im Jahr des Ulrichsjubiläums 2023/24 unter dem Motto „Mit dem Ohr des Herzens“ eben diesen Aspekt des Zuhörens in den Mittelpunkt gestellt hatten. Er brachte Kardinal Grech auch die Arbeit des von ihm eingesetzten Synodalen Teams im Bistum nahe, dessen Aufgabe es ist, Synodalität als generelle Haltung im kirchlichen Leben der Diözese Augsburg weiter zu verankern.