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Wichtiges
Caritas

Vernetzung von Sozialstaat und Wohlfahrtsverbänden dient dem Wohl aller

10.07.2026

Augsburg (pca). Bischof Dr. Bertram Meier macht sich stark dafür, die enge Vernetzung von Sozialstaat und Wohlfahrtsverbänden aufrechtzuerhalten. Mit Blick auf heute, in der die Demokratie in Deutschland immer stärker angefragt ist, erkennt er in dieser Vernetzung „ein wunderbares Beispiel dafür, wie Staat, Kommunen mit den Kirchen und der Gesellschaft zum Wohle aller zusammenarbeiten“. Bischof Bertram sprach bei der Augsburger Ulrichstafel, einem gemeinschaftlichen Essen von Klienten, Menschen in Not, Mitarbeiten, Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Augsburg hat dazu im Rahmen der Augsburger Ulrichswoche eingeladen.

Diese Vernetzung habe in Deutschland „eine gute Tradition“, so Bischof Bertram weiter. Der Sozialstaat garantiere die rechtliche Absicherung und Finanzierung. Die Verbände wie die Caritas setzen als unabhängige Träger die sozialen Dienstleistungen in der Praxis um und bieten flächendeckend Hilfe für Menschen in Notlage an. Dieser Dienst zum „Wohle aller“ dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden. Für ihn als Bischof sei dabei der Augsburger Bistumspatron, der heilige Ulrich (923-973), ein wichtiges Vorbild. Bei ihm hätten die Armen an erster Stelle gestanden. Wer im Sinn des Heiligen Geistes Gottes arbeiten und wirken wolle, der führt Menschen zusammen und stiftet Gemeinschaft, so der Bschof weiter.

Die enge Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit der Caritas im Sinn des Sozialstaatsprinzips der Subsidiarität liegen auch dem Augsburger 2. Bürgermeister Dirk Wurm und dem stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten Peter Schiele am Herzen. Sie zeigten sich in ihren Grußworten dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit und unterstrichen, wie wichtig sie dafür sei, soziale Probleme gemeinsam gut lösen und bewältigen zu können.

Deren Dank an die Caritas griff Dr. Stefan Kiefer, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Augsburg e. V., gerne auf und gab ihn gleichzeitig zurück. „Wir brauchen die Stadt, den Landkreis Augsburg und den Bezirk Schwaben, weil wir nur so gute und professionelle Hilfen nachhaltig aufstellen und gewährleisten können.“