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Wie die Sonnenblume...

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© pfarrbriefservice.de

Derzeit leuchten vielerorts ganze Felder voller Sonnenblumen. Sie faszinieren durch ihre Größe und ihre strahlenden Blüten. Über lange Zeit werden ihre Kerne von der Kraft der Sonne genährt. Die Sonnenblume richtet dabei ihren Blütenstand am Lauf der Sonne aus, um möglichst viel Licht und Wärme aufzunehmen.

Wenn wir eine Sonnenblume betrachten, wird deutlich: Sie lebt nicht aus sich selbst. Sie richtet sich nach dem Licht aus. Dort findet sie alles, was sie zum Wachsen braucht.

Vielleicht ist das eine Frage an uns: Was gibt mir eigentlich Kraft? Was lässt mich wachsen? Wonach oder nach wem richte ich mich aus?

Die Sonnenblume kann zu einem Bild für unseren Glauben werden. Sie richtet sich immer wieder neu auf ihre Kraftquelle aus. Auch wir sind eingeladen, immer wieder neu danach zu fragen, was uns trägt, was uns wachsen lässt und woran wir unser Leben ausrichten.

 Jesus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12). Wer sich immer wieder diesem Licht zuwendet, darf darauf vertrauen, dass Gott Kraft schenkt – für den Alltag, für Herausforderungen und für ein Leben, das Frucht bringt.

 

Text: Monika Ettig, BDKF Geistliche Leitung

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