Das Füreinander der Generationen in den Mittelpunkt gestellt - Bundesweite Eröffnung Aktionstderage im Herbst in Augsburg
Berlin/Augsburg (pca). Für die Caritas in Deutschland steht das Jahr 2026 ganz im Zeichen gelingender Generationenbeziehungen. Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ werden Mitgliedsverbände und Einrichtungen der Caritas bundesweit in den kommenden Monaten für ein Füreinander und Miteinander der Generationen werben. Die Jahreskampagne startet an diesem Montag und gipfelt bei den Aktionstagen im Herbst in Augsburg.
Diakon Markus Müller, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg, betont: „Wir wollen ein klares Signal setzen: Wenn wir zusammenstehen, gelingt auch der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wenn wir zusammenhalten und dabei auch auf die unterschiedlichen Interessen der Generationen schauen, stärken wir die soziale Gerechtigkeit und damit die Solidargemeinschaft.“ Diakon Müller will damit die Rolle der Caritas und ihren erheblichen Beitrag dabei unterstreichen, „dass sozialer Frieden gelingt und bewahrt wird“.
Höhepunkt der diesjährigen Kampagne werden die Caritas-Aktionstage im Herbst (25. bis 27. September) mit der bundesweiten Eröffnung des Caritas-Sonntags in Augsburg sein. Der Diözesan-Caritasverband wird in diesen Tagen unter anderem in der Augsburger Innenstadt die ganze Bandbreite seiner sozialen Arbeit – von Pflege und Beratung bis hin zu Erziehung und Fürsorge in den unterschiedlichen Lebenslagen präsentieren. Die Aktionstage laden Bürgerinnen und Bürger ein, die Caritasarbeit aus nächster Nähe zu erleben und zu entdecken, wie wichtig sie und die Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein solidarisches Miteinander ist.
Caritas-Präsidentin plädiert für das Miteinander
Beim Kampagnenauftakt in Passau sagte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa: „Wir wagen die Gegen-Utopie gegen die populäre Rede der unvermeidlichen Spaltungen. Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nur im Miteinander und Füreinander der Generationen zu bewältigen! Das gilt für den Klimawandel und die Folgen der Pandemie genauso wie für die Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung und für die Wahrung des sozialen Friedens.“
Fünf zentrale Forderungen der Caritas
Der Deutsche Caritasverband stellt zum Kampagnenstart seine fünf zentralen Forderungen für einen starken Sozialstaat aller Generationen vor: Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken; eine Familien- und Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabechancen bietet und gesellschaftliche Mitverantwortung fördert; die Schaffung von Begegnungsräumen und Stärkung des Ehrenamts; und eine nachhaltige Klimasozialpolitik.
Auch Dr. Susanne Pauser, Vorständin Personal und Digitales des Deutschen Caritas Verbandes, die die Kampagne in Dortmund bei einer Smartphone-Sprechstunde von jungen ehrenamtlich Engagierten für Seniorinnen und Senioren eröffnete, betonte: „Füreinander und Miteinander von Jung und Alt ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Es geht nicht um eine Generationengerechtigkeit, für die jede Generation um ihr Stück des Kuchens kämpfen muss und jedes Opfer aufgewogen wird, sondern um die Bereitschaft, für die anderen Generationen einen Beitrag zu leisten.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen und Material zur diesjährigen Jahreskampagne finden gibt es auf www.caritas.de/verbindet.
Der Deutsche Caritasverband engagiert sich seit über 125 Jahren für Menschen in Not. Mit bundesweit fast 740.000 Mitarbeitenden, über 500.000 ehrenamtlich Engagierten und rund 25.000 Einrichtungen und Diensten unterstützt die Caritas jährlich rund 13 Millionen Menschen. In nahezu allen sozialen Bereichen – von der Kinder- und Jugendhilfe über die Pflege älterer Menschen bis hin zur Begleitung von Menschen in Krisensituationen – setzt sich die Caritas für ein solidarisches Miteinander und die Stärkung des Sozialstaats ein. Er ist zudem weltweit mit mehr als 600 Projekten in 77 Ländern gemeinsam mit lokalen Caritas-Organisationen, mit kirchlichen und säkularen Partnerorganisationen sowie staatlichen Stellen an der Seite von Menschen, die in existenziellen Krisen sind, aktiv.
Über den Caritas Verband für die Diözese Augsburg:
Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V. ist Spitzenverband für knapp 500 korporative Träger mit 1.184 Einrichtungen. Insgesamt werden von 28.690 Mitarbeiter*innen, knapp 1.000 Auszubildenden und rund 8.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der verbandlichen Caritas in der Diözese Augsburg 284.084 Personen betreut (Stand 31.12.2021). Ihm sind die 15 Caritasverbände in den Landkreisen und kreisfreien Städte im Bistum Augsburg zugeordnet.
Seine Aufgabe als Spitzenverband besteht in der Information, Entwicklung, Beratung und Unterstützung der angeschlossenen Träger, Einrichtungen und Verbände, Interessenvertretung, in der Lobbyarbeit, Anwaltschaftlichkeit und Solidaritätsförderung, in der Fort- und Weiterbildung in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit und in der Koordination und Vernetzung der angeschlossenen Träger, Einrichtungen und Verbände wie auch durch Qualitätssicherung und –entwicklung.