MARIA, SCHUTZFRAU VON BAYERN
Geschichte: Bereits im 8. Jahrhundert gab es in Freising eine dem Fest Mariä Geburt geweihte Marienkapelle, die Grundlage für den Freisinger Dom wurde. In ganz Bayern entstanden im Laufe der Zeit viele Marienwallfahrtsorte. Die bayerischen Herzöge unterstützten von jeher dieses Brauchtum.
In Zeiten großer Not und schwerer Gefahr am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges hat Kurfürst Maximilian I. im Jahr 1616 sein Land und dessen Bewohner dem besonderen Schutz Mariens anempfohlen. Als äußeres Zeichen stiftete er zunächst eine Bronzestatue der Muttergottes an der Münchner Residenz, 1638 folgte die Mariensäule auf dem damaligen Schrannenplatz in München. Die Inschrift „Unter deinen Schutz fliehen wir, unter dem wir sicher und froh leben“ spiegelte den Glauben des Herzogs und seines Volkes wider. Seitdem wird Maria als
Während des Ersten Weltkriegs erbat sich der letzte bayerische König, Ludwig III., von Papst Benedikt XV. die feierliche Bestätigung dieses Ehrentitels und die Einführung eines speziellen Festes Maria, Schutzfrau von Bayern, am 14. Mai. Der Papst bewilligte dieses am 26. April 1916, am 14. Mai dieses Jahres wurde es in München zum ersten Mal begangen, im Jahr darauf in ganz Bayern.
Die Bayerische Bischofskonferenz verlegte 1970 den Termin auf den 1. Mai, um mit dem Hochfest den Marienmonat einzuläuten.
Darstellung: Als
Patronin: von Bayern