Bischof beruft neuen Stiftungsrat - Mehr als ein Dach für junge Menschen
Augsburg (Kolping). Zum 1. Januar 2026 hat Bischof Dr. Bertram Meier den Stiftungsrat der Kolping-Stiftung Augsburg neu berufen. Bei der konstituierenden Sitzung Ende Januar wurde Kolping-Diözesanvorsitzender Robert Hitzelberger zum Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt. Roland Kober, der zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kolping Akademie Stiftung ist, wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Nach 21 Jahren wurde Erwin Fath aus dem Stiftungsrat verabschiedet. Er stand die vergangenen 10 Jahre an der Spitze des Aufsichtsgremiums der Kolping-Stiftung, die Träger des Kolpinghauses in Augsburg ist.
Gemäß Satzung der seit 1859 bestehenden Stiftung hat Bischof Dr. Bertram Meier für eine Zeit von fünf Jahren Katharina Heckl, Johannes Hintersberger, Robert Hitzelberger, Roland Kober, Kirsten Kotter und Michael Ritter in den Stiftungsrat berufen. Dem Stiftungsvorstand gehören Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer als Vorsitzender, Domkapitular Armin Zürn als stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer Heinrich Lang an.
Der Stiftungsvorstand dankte dem scheidenden Stiftungsratsvorsitzenden Erwin Fath. Präses Wolfgang Kretschmer würdigte in seinem Rückblick vor allem das ehrenamtliche Engagement von Erwin Fath während der Generalsanierung des Kolpinghauses von 2015 bis 2020. Zudem hob Kretschmer dessen Bemühen hervor, die Zusammenarbeit der verschiedenen Kolping-Rechtsträger in der Frauentorstraße in Augsburg zu optimieren. Fath war zuvor bereits ehrenamtlicher Vorsitzender der Kolpingsfamilie Gersthofen und Kolping-Diözesanvorsitzender. Zurzeit ist er Kolping-Landesvorsitzender. Ebenfalls gedankt wurde Sonja Tomaschek, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Verabschiedung teilnehmen konnte.
Die Kolping-Stiftung Augsburg stellt im Kolpinghaus ein zentrales Jugendwohnen im Herzen Augsburgs mit 246 Plätzen zur Verfügung. Junge Menschen erhalten ein Zuhause auf Zeit und leben mit Gleichaltrigen in kultureller und religiöser Vielfalt zusammen. Während einer dualen oder schulischen Ausbildung, für die Dauer einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder eines Blockunterrichts an Berufsschulen können junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren im Azubiwohnen wohnen und werden von Pädagogen begleitet.
Für das Bistum Augsburg verwaltet die Kolping-Stiftung Augsburg die Studierendenwohnheime Haus Edith Stein und Zum Guten Hirten in Augsburg sowie das Studierendenwohnheim Adolph Kolping in Benediktbeuern. Das Haus Edith Stein bietet seit einer Erweiterung 2019 für 332 Studierenden Platz. Seit Oktober 2024 sind an der Universität Augsburg mit dem Wohnheim Zum Guten Hirten 78 weitere Plätze geschaffen worden. In Benediktbeuern ist die Erweiterung des Studierendenwohnheimes unter der Bauträgerschaft des St. Ulrichswerks gerade in der Fertigstellung. Die Zimmerzahl erhöht sich dadurch von bisher 50 auf 98 Plätze.
Zudem bietet das Kolpinghaus Augsburg mit dem Kolpingsaal, den vielfältigen Konferenzräumen, dem Bistro und Restaurant die perfekte Location für Tagungen, Konferenzen, Seminare und Feiern. Das Gastroteam des Kolpinghauses versorgt mit der Kita- und Schulverpflegung täglich 250 junge Menschen mit einem kindgerechten und guten Essen. Das Catering des Kolpinghauses kann aber auch für Feste und Tagungen außer Haus angefragt werden.