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Weihbischof Losinger

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Einige Erinnerungen an den Ursprung der Idee

Das ethische Fundament der sozialen Marktwirtschaft

08.02.2010 „Alle Moral ruht auf der Ökonomie!“ behauptet soeben der Ingolstädter Professor für Unternehmensethik, Karl Homann in der Augsburger Algemeinen[1]. Und er geht in seiner Hochschätzung des freien Spiels der Wettbewerbskräfte sogar noch weiter: „Markt und Wettbewerb haben eine sittliche Qualität, weil sie für breite Bevölkerungsschichten einen Reichtum geschaffen haben, der in der Weltgeschichte beispiellos ist.“
Das Soziale neu denken, das Neue sozial denken! Ein Plädoyer für die Würde des Menschen

Zukunftskongress „Soziales Netz Bayern-Bildung, Arbeit, soziale Gerechtigkeit“

08.02.2010 Die Konzeption der sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik ruht auf einem Menschenbild. Alfred Müller-Armack, einer der herausragenden geistigen Gründungsväter dieser Konzeption einer Wirtschafts- und Sozialordnung für die Bundesrepublik, brachte es auf den berühmten Nenner: die soziale Marktwirtschaft ist die Konzeption einer Wirtschaftsordnung, der es gelingt, die Idee der Freiheit auf dem Markt mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu verbinden. Es ist eine „irenische“ Idee, eine soziale Friedenskonzeption, die hier zugrunde liegt – so schreibt der große Ökonom bereits unmittelbar nach dem Ende des II. Weltkrieges in der „Genealogie der Sozialen Marktwirtschaft“. Aus heutiger Sicht zeigt sich, dass es diese elementare Idee eines Menschenbildes war, die sowohl ökonomische Prosperität, wie auch sozialen Frieden, Freiheit und gerechten Ausgleich in der deutschen Nachkriegsgeschichte ermöglichte. Die ideellen Fundamente der Konzeption der sozialen Marktwirtschaft, die auf einem Begriff von Menschenwürde beruhen, spiegeln sich in klarer Deutlichkeit in der Begründung der Idee des „sozialen Netzes.“ Es ist Artikel 1 des Bundessozialhilfegesetzes, der diesen Menschenrechtsanspruch in höchst möglicher Deutlichkeit beschreibt: Inhärentes Ziel der Sozialhilfe sei es, jedem Menschen in Notlagen ein der Würde der menschlichen Person entsprechendes Leben zu ermöglichen. Insofern rückt bei der Begründung des sozialen Netzes und der sozialen Komponente im Kontext der Idee der Sozialen Marktwirtschaft ein Menschenbild in den Mittelpunkt, dessen Grundkomponente, die Würde der menschlichen Person, ein entscheidendes Fundament dieser Wirtschafts- und Sozialordnung in der Bundesrepublik Deutschland bildet.
Wappen WB Losinger
"Es geht um den Menschen"

Soziale Marktwirtschaft und Ethik

08.02.2010 Weihbischof Anton Losinger über Freiheit und Gerechtigkeit als ethisches Fundament unserer Gesellschaftsordnung beim Rheinischen Merkur. Datei zum Download: Soziale Marktwirtschaft und Ethik
Beitrag von Weihbischof Losinger in der Ausgabe des LebensForum

Zum Thema: Embryonale Stammzellforschung

08.02.2010 Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger gehörte als Experte drei Jahre lang dem Nationalen Ethikrat an. In diesem Jahr berief ihn der Deutsche Bundestag in den neu errichteten Deutschen Ethikrat. In LebensForum bezieht der Bioethik-Experte der katholischen Kirche nun Stellung zur aktuellen Stammzelldebatte im Parlament.
aus der Reihe Politische Studien 421 der Hanns-Seidel-Stiftung

Menschenwürde und Soziale Marktwirtschaft

08.02.2010 Die Konzeption der sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland ruht auf einem Menschenbild. Alfred Müller-Armack, einer der geistigen Gründungsväter dieser Wirtschafts- und Sozialordnung brachte es auf den berühmten Nenner: die soziale Marktwirtschaft ist die Konzeption einer Wirtschaftsordnung, der es gelingt, „das Prinzip der Freiheit auf dem Markte mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden.“
Das Jahr 2009 steht im Schatten der Finanzkrise - Eine Chance, sich auf Wesentliches zu besinnen

Eine Frage der Perspektive

08.02.2010 Der Jahreswechsel findet dieses Jahr für manchen Bundesbürger in besorgter Atmosphäre statt. Es sind nach einer Phase robusten Konjunkturaufschwungs spürbare Zukunftssorgen, welche vor allem seit der globalen Finanzkrise die Menschen in unserem Lande bewegen. Allein die konkrete Befürchtung des Verlustes von Tausenden von Arbeitsplätzen bei Hypo Real Estate in München, bei Opel in Rüsselsheim und anderen noch nicht aus der Deckung gekommenen Unternehmen, insbesondere die Lage bei den großen Autobauern in USA mit deren globaler Rückwirkung auf die Arbeitsmarktsituation in unserem Land, auf das Finanzsystem und in logischer Folge auf die konjunkturelle Perspektive unserer Wirtschaft, wirft ein düsteres Licht.
Ein Philosoph und Theologe, der das Gesicht der Kirche veränderte

Karl Rahner S. J. (1904 - 1984) zum 25. Todestag

08.02.2010 Karl Rahner gehört ohne Zweifel zu den bleibenden Gestalten der Theologie dieses Jahrhunderts, sein theologisches Werk zu den beeindruckendsten Entwürfen der zeitgenössischen Epoche. Die Gründe für die Hochschätzung von Werk und Person liegen auf der Hand: Da ist ein Philosoph und Theologe, dessen seelsorgliche Leidenschaft für die konkreten Sorgen und Fragen der Menschen ebenso überrascht, wie der Ideenreichtum und die Brillanz seiner wissenschaftlichen Arbeit fasziniert.
Ansprache beim Kapitelamt Hoher Dom zum 4. Fastensonntag „Laetare“

Welchen Unterschied werdet Ihr machen?

08.02.2010 Der freudige Grundton des 4. Fastensonntags „Laetare“ ist uns dieses Jahr vergällt. „Laetare Jerusalem“ – „Freue dich, Stadt Jerusalem. Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle die ihr traurig ward“ - der schon österlich gestimmte Introitus wird eingeholt vom ungeheuren Klang des Namens der oberschwäbischen Kleinstadt „Winnenden.“
"Das Soziale neu denken, das Neue sozial denken!"

Weihbischof Losinger in den "KJF PERSPEKTIVEN 2009"

08.02.2010 Die Würde des Menschen und die Zukunft des Sozialstaates Die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik ruht auf einem Menschenbild. Alfred Müller-Armack, einer der bedeutendsten geistigen Gründungsväter dieser Konzeption der Wirtschafts- und Sozialordnung für die Bundesrepublik Deutschland, brachte es auf den berühmten Nenner: die soziale Marktwirtschaft ist die Konzeption einer Wirtschaftsordnung, der es gelingt, die Idee der Freiheit auf dem Markt mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu verbinden.