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Weihbischof Losinger

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Passion fürs Kreuz - Weihbischof Anton Losinger in der BR 2 Sendung "Zeit für Bayern"

Wegkreuze und Marterl

13.07.2010 Bayern ist eine sakral geprägte Landschaft. Klöster, Kirchen und Kapellen, Marterl und Flurkreuze sowie Kalvarienberge und Kreuzwege bestimmen das Bild. Nicht nur zu Beginn der Karwoche haben Kreuzwege einen starken Symbolcharakter, als Sinnbild der Via Dolorosa in Jerusalem. Es gilt, das Kreuz an- und auf sich zu nehmen, das Kreuz zu tragen, auch in der modernen hektischen Zeit. Gerade entlang des bayerischen Alpenrands gibt es eine Reihe marginaler und exemplarischer Kreuzwege.
Diakonenweihe

Weihbischof Losinger: „Hoffnungssignal für die Kirche“

18.05.2010 Augsburg/ Weilheim (pba). Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger hat heute zwei Kandidaten aus dem Augsburger Priesterseminar St. Hieronymus, Konrad Maria Bestle aus Ursberg und Tobias Brantl aus Ehingen, im oberbayerischen Weilheim das Sakrament der Diakonenweihe gespendet. Weihbischof Losinger bezeichnete in seiner Predigt die Diakonenweihe in einer Zeit der Missbrauchsvorwürfe und erhöhten Kirchenaustrittszahlen als „Hoffnungssignal“ für die Kirche in Deutschland. Wörtlich sagte der Weihbischof: „Die Berufung zum Diakon ist eine Art ‚Echtheitszertifikat’ der Verkündigung des Evangeliums.“
Nächstenliebe muss konkret werden - im Leben des Einzelnen und in der Kirche

Nächstenliebe muss konkret werden

08.02.2010 Wer in diesen Tagen nach Italien fährt und die herrliche Kultur dieses Landes zu sehen bekommt, darf eines unter keinen Umständen auslassen: In Ravenna, der kunstsinnigen italienischen Stadt mit den weltberühmten Mosaiken kann man eine seltene Entdeckung machen. In der Kirche St. Appollinare nuovo sind die Heiligen dargestellt, wie sie in weiße Gewänder gehüllt im Kreis um Christus stehen, mit einer Ausnahme: Der heilige Diakon Laurentius, er trägt als einziger ein goldenes Gewandt. Der Grund ist schnell erklärt. Es ist der Lohn für seinen Dienst in der Sorge für die Armen.
Ansprache am Fest Kreuzerhöhung zur Altarweihe in Ursberg, 14. September 2003

„Das Kreuz ist nun dort, wo es hingehört“

08.02.2010 Hochwürdige liebe Mitbrüder im geistlichen Amt und Dienst, ehrwürdige liebe Schwestern der Ursberger St. Josefs Kongregation, die Sie ihr Leben im Dominikus-Ringeisen-Werk in den Dienst an den behinderten Menschen gestellt haben, verehrte geschätzte Verantwortungsträger aus der Öffentlichkeit und der Politik, die Sie heute durch Ihre Anwesenheit ein Signal für die Präsenz der christlich-abendländischen Kultur in unserer modernen Gesellschaft setzen, verehrte liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Verantwortungsträger in den Gremien und Räten dieser Pfarrgemeinde Ursberg, meine lieben Schwestern und Brüder, Das Kreuz, dieses Ursymbol der Christenheit, und der Altar, das Zentrum der Feier der Liturgie der Kirche – sie kommen hier und heute in der Ursberger Kirche auf eine einzigartige und überzeugende Weise zusammen. Nach einer langen und oft auch schwierigen Suche nach dem Standort der berühmten Ursberger Kreuzigungsgruppe ist nun eine Lösung gefunden worden, die nicht nur ein kunstgeschichtliches, sondern vor allem ein geistliches Ziel erreicht. Das Kreuz ist nun dort, wo es hingehört, in der Mitte!
Zehn Jahre Sozialpapier der Kirchen ... und die geistige Verfallszeit kirchlicher Dokumente

“Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit”

08.02.2010 Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland steht zu Beginn des neuen Jahrtausends ohne Frage in einem dramatischen sozialen, politischen und ökonomischen Strukturwandelprozess, dessen Dimensionen in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands bislang unerreicht sind. Die Verunsicherung, die dadurch ausgelöst wird, bezieht sich auf sämtliche Lebensbereiche und erreicht alle Generationen. Vor allem das Kernproblem der Arbeitslosigkeit auf konstant hohem Niveau im forcierten Globalisierungsprozess der Wirtschaft, Fragen nach dem notwendigen Umbau des Sozialstaates, Sorgen um die Sicherheit und Finanzierbarkeit des sozialen Netzes, und nicht zuletzt die Beobachtung eines rapide voranschreitenden Wertewandels in der Gesellschaft sind die Stichworte dieser Verunsicherung. Sie bereiten den Menschen tiefgehende Sorgen und wecken Zukunftsängste. Die momentane konjunkturelle Aufhellung der Wirtschaft sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine ganze Reihe von Elementarfragen strukturell längst nicht gelöst sind.
Ansprache beim Gottesdienst auf dem Hohen Brenten

Das Gedenken der Toten ist Verpflichtung zum Frieden

08.02.2010 Geschätzte, liebe Soldatinnen und Soldaten, verehrte Verantwortungsträger in der Öffentlichkeit und Politik, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Seelsorger, liebe Schwestern und Brüder im Glauben Sinn und Ziel dieses Gottesdienstes auf dem Hohen Brenten ist das Gebet um den Frieden und das Gedenken der Toten. Das gilt umso mehr in diesem Jahr 2007, wenn der 50. Gedenktag der Errichtung des Ehrenmals auf dem Hohen Brenten ansteht: Das Gedenken der Toten und Gefallenen der Kriege ist die intensivste aller Mahnungen an unsere Verpflichtung zum Frieden.
Beitrag für die Zeitschrift der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern - Bayerische Sozialnachrichten 2/2007

Der Sozialstaat – Errungenschaft und Verpflichtung

08.02.2010 Der Sozialstaat und das Konzept der sozialen Marktwirtschaft insgesamt ist eine Errungenschaft, die wesentlich zur sozialen Sicherheit, zum sozialen Frieden und damit zur Stabilität unseres Gemeinwesens in der Bundesrepublik beigetragen hat. Doch der Sozialstaat heutiger Prägung hat sich übernommen und ist den dramatischen Herausforderungen einer globalen Welt unter den Insignien des demografischen Wandels unserer Gesellschaft nicht mehr gewachsen. Deshalb ist die Neugestaltung des Sozialstaates gegenwärtiger Prägung dringend erforderlich.
„Integration beginnt im Kopf!"

Katholische Morgenfeier zum Caritassonntag

08.02.2010 Liebe Hörerinnen und Hörer, was hätte der Caritas dieses Jahr Besseres passieren können, als dass pünktlich zum Caritassonntag die erste Enzyklika unseres Papstes Benedikt fertig ist. „DEUS CARITAS EST“ – „Gott ist die Liebe“ so lautet der Titel. Papst Benedikt hat sich das zentralste und wichtigste aller zentralen Themen der Theologie und des Glaubens der Christenheit gewählt: Gott ist „Caritas“ – Gott ist Liebe.
Der Mensch als Schlüsselfaktor der Ökonomie

Das soziale Erbe Papst Johannes Pauls II. (+ 2005)

08.02.2010 Das Jahr 1989 leitete in Europa einen dramatischen Umbruch ungeheuren Ausmaßes ein. Innerhalb kürzester Zeit brach das kommunistische Sowjetimperium und sein marxistisch-leninistisches Ideologiegebäude in sich zusammen. Die sozialistischen Ostblockstaaten emanzipierten sich von einem politisch, ökonomisch und kulturell repressiven System. Der Name und das Anliegen der Gewerkschaftsbewegung Solidarnoc in Polen stehen für diese neue Idee, die zur größten Systemveränderung dieses Jahrhunderts führte und ohne Zweifel an historischer Bedeutung dem Ereignis der Französischen Revolution gleichkommt.

Die Verantwortung Europas für die Würde des Menschen

08.02.2010 Das Recht auf Leben, wie es in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert ist, gilt nicht für Föten und Embryonen. Das entschied soeben der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Der entsprechende Artikel der Konvention schütze lediglich „Personen“ und nicht generell menschliche Wesen und sei folglich nicht auf ungeborenes Leben generell anwendbar. Die Tötung von Embryonen sei folglich in der Substanz keine Straftat.